(Über)leben in der Welt der anderen

Meist fällt anderen ja gar nicht auf, dass etwas an mir anders ist. Auch wenn man mich schon eine Weile kennt, man wird vielleicht merken, dass ich manchmal etwas seltsam, aber nie so komplett aus dem Rahmen falle.

Das liegt daran, dass ich mich ziemlich gut anpassen kann.

Ich habe Strategien für die verschiedenen Situationen entwickelt, die mittlerweile zu Routinen geworden sind. Frau Anders nennt sie Helferlein, ich nenne sie… öhm…gar nicht, weil ich nicht mehr darüber nachdenke und einfach mache 😉

„Ich muss los, ich habe einen Termin!“ – Wenn ich morgens Kind3 in den Kindergarten bringe bleibe ich normalerweise nicht lange. Ich schmeisse ihn ab,warte bis er sich fertig umgezogen hat, sage ihm tschüss und gehe. Manchmal wechsele ich ein oder zwei Worte mit den Erzieherinnen oder mit anderen Eltern, aber ich versuche eigentlich, schnell heraus zu kommen. Wenn es also um zu viel Kommunikation, Smalltalk und soziale Kontakte geht, dann muss ich immer ganz dringend nach Hause, weil ich etwas wichtiges zu erledigen habe. Ich weiß nämlich einfach nicht, was ich mit den meisten  Leuten besprechen soll. Die aktuellen Kindernews sind immer schnell ausgetauscht, und sonst weiß ich ja nie viel über die Leute- weil ich auch nicht so wirklich weiß was man in so einem Gespräch fragen/sagen  darf und was schon zu persönlich ist. Also sage ich lieber nix und gehe. Oder ich renne ein bisschen, um WIRKLICH deutlich zu machen, dass es ein SEHR WICHTIGER Termin ist. Mann, so aufgeschrieben klingt das ganz schön feige und nach Flucht. Isses vielleicht auch. Fühlt sich aber in den Momenten immer ziemlich richtig an 😉

„Ich hab etwas zu tun“– ist quasi das gleiche, aber in anders. Ist mir bei unserer letzten großen Party aufgefallen, als ich mich selber beobachtet habe. Ich habe keine Ruhe, mich hinzusetzen und mit jemandem zu reden, ich bin zu flatterig. Also endet es eigentlich immer darin, dass ich hin und her renne, und weil ich ja Gastgeber auf unseren Partys bin habe ich tatsächlich immer etwas zu tun. Nur so kann ich die große Menge Menschen aushalten- Leute, mit denen ich „einzeln“ stundenlang reden kann. Also, liebe Freunde, mit denen ich mich nicht unterhalten habe, das meine ich nicht böse, es ging nur nicht anders… Ich hatte trotzdem – oder grade deswegen? Spass.

Auf den Mund gucken– Ich kann ja, wie ich schon mal irgendwann schrieb, niemandem wirklich lange im Gespräch in die Augen gucken. Also, ich könnte schon, aber dann bekomme ich vom Gespräch nichts mehr mit, weil die Konzentration weg ist. Auf den Mund des Gesprächspartners zu gucken, und hin und wieder den Blick zu den Augen zu lenken, reicht dem Gegenüber anscheinend aus. Wurde mir zumindest mal gesagt, im Sinne von: „EEEECHT, Du bist ein Aspie? Du kannst mir doch in die Augen gucken!“ Ja, kann ich. Ist nur schwer. Deswegen schummele ich 😉

Wegbeamen– Davon habe ich ja schon einige Male geschrieben. Wenn ich in einer Situation bin, in der es unerträglich laut ist, und/ oder viele Menschen reden, gehe ich mit meinem Verstand aus der Situation weg. Ich fühle mich dann nur so halb anwesend, irgendwie unsichtbar. Ich bekomme zwar alles irgendwie mit, aber es betrifft mich nicht. Lautstärke nervt dann zwar noch, dem ganzen wurde aber die Spitze genommen und ich halte es länger aus. Das geht wunderbar auf Festen mit lauter Musik, allerdings nur, wenn ich alleine unterwegs bin oder wenn ich weiß, dass für die Kinder gesorgt ist, also jemand dabei ist. Denn für die bin ich dann auch nur noch bedingt ansprechbar. Auf Veranstaltungen, wo Kommunikation gefordert ist geht es nicht, weil ich dann nicht adäquat reagieren kann.

Listen erstellen– Ich bin hoffnungslos chaotisch. Es ist zwar schon besser geworden aber ich stehe mir selber immer im Weg. Die einzige Möglichkeit etwas auf die Reihe zu bekommen ist es, eine Liste zu verfassen. Gerne notiere ich, was für den gesamten Tag zu tun ist, oder auch nur immer wieder laut aufsagen, was ich in den nächsten paar Minuten zu tun habe. Grade wenn zu viel auf einmal ist und mein Kopf rauscht und die Tasse voll ist, dann hilft so eine Liste, mich wieder zu erden. Und vielleicht auch zu funktionieren. Listen helfen eigentlich immer, denn die kann ich immer wieder ansehen und merke, dass das Tohuwabohu in meinem Kopf ja sotierbar ist.

Gedankenkarten erstellen– Um irgendwo hin zu kommen nehme ich meist den gleichen Weg. Herr Gatte guckt mich dann immer verwundert an, wenn ich seiner Ansicht nach Umwege fahre, aber nur, wenn ich meiner Gedankenkarte folge, kann ich auch ankommen, ohne unterwegs in hektisches Flattern (SEHR unpraktisch beim Fahren!!) auszubrechen. Ich kann allerdings auch andere Wege lernen, wie ich festgestellt habe. Als in der Stadt ein paar wichtige Strecken gesperrt waren und ich anders fahren MUSSTE habe ich tatsächlich neue Strecken gelernt. Wenn ich also jetzt irgendwo in die Stadt möchte, dann rufe ich vor dem Fahren meine Gedankenkarte ab, überlege, wie ich am besten wo hin komme (jedes Mal aufs neue, übrigens, die Wege müssen jedes Mal wieder aktiv ins Gedächtnis gerufen werden.), baue mir die Strecke zusammen und erst dann kann ich ohne innerliches Flattergefühl fahren. Wenn ich einfach darauflos fahre, dann habe ich während des Fahrens ganz oft einen riesigen Schreck und bin ganz aufgeregt, weil ich vergesse wohin ich überhaupt wollte. Dann muss ich mir die Karte vor Augen rufen, die nur „meine“ Strecken enthält, und alles ist entspannt.

Deligieren– Manches kann ich nicht, oder schaffe es grade nicht. Sonnencreme cremen zum Beispiel kann ich nicht, ich kann das Gefühl von Sonnencreme auf den Fingern nicht ertragen. Das muss also immer der Herr Gatte oder eine andere anwesende Person bei den Kindern machen. Oder ich habe TasseVollTag™ , dann muss ich manchmal ganz schnell weg. Deligieren an den Herrn Gatten oder eine andere anwesende Person und abreagieren. Das klingt simpel, ist es aber gar nicht so sehr, denn deligieren musste ich erst mal lernen. Damit gibt man ja auch die Kontrolle ab, wie etwas gemacht wird. Und andere machen Sachen eben ganz anders als ich. Ich muss also mit den Konsequenzen leben lernen.

Unpädagogischen Mist Machen– Manchmal geht deligieren nicht, weil keiner da ist. Dann muss an einem TasseVollTag™ eben auch mal ein Film daher, vor dem die Kinder geparkt werden, damit meine Tasse nicht überläuft. Dabei ist es immer schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich muss noch in der Lage sein, etwas einzuschalten, ohne dass wir uns gegenseitig an die Gurgel hüpfen. Aber zu oft darf man das ja auch nicht machen, sonst bestehen die Kinder darauf und wollen nichts mehr anderes. Schwierig. Und Sonnencreme gibt es dann meistens gar nicht erst…

Abschotten– Wenn ich irgendwo mitten hinein muss, dann sorge ich manchmal dafür, dass nicht zu viele Reize auf einmal an mich heran kommen. Am liebsten trage ich für sowas eine Schirmmütze/Baseballkappe/Hut mit gebogenem Brett vorne dran. Kappe halt =) Das wirkt wie Scheuklappen und nimmt schon mal sehr viel optische Reize weg. Wenn ich leicht nach unten gucke kann ich auch gut Augenkontakte mit Fremden vermeiden. Sonnenbrille kommt- wer hätte es gedacht- dazu, wenn es zu hell ist. Mir ist es aber manchmal auch an stark bewölkten Tagen zu hell. Wenn ich die Brille dann nicht trage kann ich meine Augen nicht öffnen- schlecht beim Autofahren, muss dann manchmal anhalten weil es nict mehr geht. In öffentlichen Verkehrsmitteln, aber nur wenn ich alleine unterwegs bin, trage ich dann noch Ohrstöpsel. Schrieb ich ja schon, die funktionieren fast wie wegbeamen, oder sie beschleunigen das Wegbeamen, weiß ich jetzt nicht genau. Ohrstöpsel schotten mich jedenfalls am Besten ab, verhindern damit auch jede Kommunikation. Ich muss die DInger sofort rausnehmen, wenn ich sprechen muss, sonst bin ich „nicht richtig da“, auch wenn ich ziemlich alles höre damit.

Trinken, bzw nicht verdursten– Kind1 und ich haben kein Durstgefühl. Quasi gar nicht. Und wenn wir durstig sind, dann sind wir schon nahezu ausgetrocknet. Also muss Trinken auf Vernunftsebene vonstatten gehen. Um genug zu trinken habe ich große Tassen, 0,5 Liter fassen die. Ich „zwinge“ mich, morgens, mittags und abends mindestens eine Tasse leer zu trinken. Damit ich aber auch diese große Menge trinken kann muss es das richtige sein. Wasser kann ich nicht trinken, ich ekele mich davor. Also, es geht irgendwie, aber nur so geringe Mengen, dass es quasi nicht zählt. Sprudelige Getränke kann ich auch nicht gut, bzw nicht in ausreichender Menge, trinken, genau so wie kalte Getränke. Bleibt ja eigentlich nicht mehr so viel übrig 😉 Ich habe für mich eine sehr gute Mischung gefunden, die ich trinken kann. In die riesige Tasse kommt 1/3 Apfelsaft, naturtrüb, von Aldi. (Andere sind nicht richtig und deswegen trinke ich davon dann auch nie genug 😉 ). Auf den Apfelsaft kommen 2/3 heißes Wasser. Ganz kurz abkühlen lassen um mich nicht zu verbrennen, und dann wird die Tasse in einem oder zwei Zügen ausgetrunken. Geht wirklich gut so, und es ist tatsächlich DAS Getränk, das ich seit 7 Jahren fast ausschließlich trinke- neben Kaffee, natürlich 😉 Wenn ich woanders hin gehe trinke ich oft dann nichts/nicht viel, oder ich nehme mir Thermoskanne/Wasserkocher, Saft und die große Tasse mit. In meinem Ein-Tages-Urlaub hatte ich extra den Reisewasserkocher dabei, und 2 Liter Apfelsaft ^^

An der Trink- Strategie für Kind1 arbeiten wir noch… *seufz* (am besten intravenös… *augenroll*)

Einkaufskarte– Hier setze ich wieder meine Gedankenkarte ein. Ich schreibe den Einkaufszettel so, dass alles in der richtigen Reihenfolge auf dem Zettel steht, so wie es auch im Laden zu kaufen ist- Wenn etwas, das es am Ende des Ladens gibt am Anfangdes Zettels steht, dann vergesse ich es. Wenn mich dann unterwegs noch jemand anspricht, dann vergesse ich ALLES. Wenn ich sogar den Zettel irgendwo vergessen habe, dann sieht man mich oft mit geschlossenen Augen im Supermarkt stehen, weil ich mir dann wieder meine Gedankenkarte aufrufe. Ohne Gedankenkarte (oder eben daraus resultierendem Zettel) finde ich NIX. Lustige Wendung: Neulich, also vor ein paar Monaten, hat unser Supermarkt komplett umgeräumt. Meine Gedankenkarte  ist immer noch nicht wieder vollständig und ich verlaufe mich ständig. Und vergesse sehr viel…

Flucht– Manchmal hilft alles nichts, dann muss ich weg. Ich habe dafür ein „Versteck“ im Wandschrank, eine Stelle hinter einem verschiebbaren Regal. Da ist eine IrresHuhnsPopoGroße Lücke, in der ein Kissen auf dem Boden liegt, eine Decke in greifbarer Nähe, wenns mal wieder länger dauert. Hier lese ich im dunkeln am EReader mit Beleuchtung, oder ich spiele am Handy. Wenn eines der Kinder mich findet (Nur Kind3 kennt das Versteck noch nicht) wird es leider sehr unfreundlich rausgemotzt. Mein Schrank ist meine „Nothaltebucht“ geworden. „Früher“ war sie nur dazu da, dass der Gatte bei Kind3 auch mal die Möglichkeit hatte, ihn ins Bett zu bringen, weil Kind3 extrem Mamafixiert war. Aber weil ich wirklich monatelang fast jeden Abend zur Zubettgehzeit der Kinder dort mindestens eine halbe Stunde verbracht habe ist es jetzt ein wirklich guter Rückzugsort geworden- es passt nämlich sonst niemand da hinein! Mein Bett wäre mir lieber, Decke über den Kopf und so, aber da kommen die Kinder immer zum Kuscheln dazu. Und wenn ich flüchte, dann kann ich auch nicht kuscheln.

Freunde treffen- Ich habe ja glücklicherweise mittlerweile viele Freunde, was mich glücklich macht. Diese Freunde zu treffen ist aber immer so eine Sache. Irgendwo auf einem Fest, einer Veranstaltung, im Ikea treffen, so wie es einige machen, kann ich nur bedingt. Am besten ohne (meine) Kinder. Aber die meisten Freunde sind auch des Gattens Freunde, außerdem haben sie selber Kinder, und unsere Kinder haben sich ebenfalls angefreundet. Also ist es ja doof, wenn ich mich alleine treffe. Also lade ich zu uns nach Hause ein. Zu Hause bin ich in meinem Element. Ich habe immer etwas zu tun, kann, wenn ich mal grade nichts zu sagen weiß, etwas hervorkramen und zeigen. Die Kinder gehen irgendwo spielen, die Erwachsenen unterhalten sich. Und wenn ich grade mal nicht reden kann, dann sage ich halt nichts, Herr Gatte ist ja auch noch da. Zu Hause ist mein sicherer Hafen, und für mich ist es wirklich am einfachsten, wenn alles bei uns stattfindet. Auch wenn das mehr Arbeit bedeutet. Auch Freunde der Kinder habe ich am liebsten bei uns zu Hause, damit ich nicht zu anderen Familien nach Hause fahren muss und ekelige Sozialkontakte erleben muss 😉

So. Mehr weiß ich grade nicht. Das meiste ist irgendwie Vermeidungsstrategie, stelle ich fest. Ich igele mich am liebsten ein, was natürlich nicht immer klappt.

Und nun- Freunde, schreibet: Habe ich etwas vergessen? Ihr kennt mich doch und seht wie ich nach außen so bin. Kann ich noch was aufschreiben? Gibt es irgendwas, das mir nicht mehr auffällt, aber Euch? Bin neugierig ^^

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(Über)leben in der Welt der anderen

4 Gedanken zu “(Über)leben in der Welt der anderen

  1. Die Nachbarin😉 schreibt:

    Es ist unglaublich….man lebt schon soviele Jahre Wand an Wand, man kennt sich, man schätzt sich, man hilft sich….und doch erfahre ich soviel Neues hier.
    Ich freue mich, dass ich auf diesem Weg einen anderen Einblick erhalte. Das hilft mir Dich zu verstehen und weniger miss zu verstehen. Teilweise hilft es mir auch meine Kinder zu verstehen, besonders meine Tochter, die mit Kommunikation so große Probleme hat, dass sie eine eigene Zeichensprache entwickelt hat. Ich würde mir so sehr wünschen, dass sie vielleicht auch mal ihre Gedanken aufschreiben kann und auf diesem Weg zum Ausdruck bringt was in ihr vorgeht.
    Wir haben auf Grund der schwierigen Kommunikation sehr oft Mißverständnisse und dann schimpfe ich mit ihr, oder wir haben Streit und später stellt sich dann heraus, dass es nur daran lag, dass sie sich nicht richtig ausdrücken konnte. Das macht mich dann immer sehr traurig 😢.

    Ich finde es auch toll, dass Du Dich zurück ziehen kannst. Auf diese Weise verhinderst Du das Überlaufen Deiner Tasse, was bei meinen Kindern und ihrem Herrn Erzeuger (so nennen die beiden ihn😁) meistens zu einem klassischen Meltdown führt. Dies wiederum ist ein echt unkontrollierter Ausbruch, der bei allen dreien zu großer Aggression sich selbst, aber auch anderen gegenüber führt. Tochter und Erzeuger werfen dann sogar mit Möbeln und Gegenständen um sich. Anschließend tut es ihnen unglaublich leid, aber sie können es nicht kontrollieren und der Schmerz in ihnen muss raus. Dagegen hilft nur große Fürsorge sich selbst gegenüber, also lernen dafür zu sorgen, dass sie sich vor zu großer Überforderung und Überlastung schützen, damit die Tasse nicht ständig überläuft. An dieser Stelle wäre es schön, wenn sie lernen sich zurück zu ziehen oder wegzubeamen.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt😉. Ich denke durch die Autismus Therapie haben sie schon viel erreicht. Oft machen sie das schon richtig toll.
    Die Kappe steht Dir übrigens richtig gut und ich glaube nicht, dass sich irgendwer vorstellen kann, weshalb Du sie trägst. Und wie Du weißt gehe ich ohne Sonnenbrille nie aus dem Haus😉. Sie ist auch auf dem Kopf gesteckt super, um meine Haare aus dem Gesicht zu halten😅.

    Liebe Grüße von nebenan 😘

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    1. Aufschreiben ist tatsächlich einfacher als es so zu erzählen- irgendwie kann ich mich dann besser konzentrieren. Außerdem kann man zwischendrin verbessern, ergänzen. Wenn ich etwas sagen muss, dann fällt mir ganz oft nicht wirklich alles ein. Beispielsweise ist es immer noch so, dass ich ins Schwimmen komme, wenn ich gefragt werde woran wir denn gemerkt haben, dass wir Autisten sind. Schriftlich kann ich das ganz gut Punkt für Punkt abhaken, mündlich verhaspele ich mich immer. Und die Fragenden bekommen ein bisschen den Eindruck als würde ich mir das alles nur mal eben ausdenken, weil- DAS sind doch keine Gründe (was auch immer ich da so zusammenstammele) Ich vergesse auch immer das wichtigste.
      Ich wusste das mit der Zeichensprache bei Deiner Tochter übrigens gar nicht, ist mir noch nie aufgefallen! Aber sie war ja auch die letzte Zeit nicht mehr so oft bei uns.

      Oh, A propos Tochter- sie findet es auch immer total gut, wenn sie zwischen sich und mir Dinge findet, die ähnlich sind =) Vorgestern habe ich ihr Apfelschorle mit Sprudel gegeben, und sie hat mir (Ganz toll und in klaren Worten) gesagt, dass sie das jetzt leider nicht so gut trinken kann, weil es sprudelt. Ich habe ihr dann Apfelschorle mit Leitungswasser gemacht und gesagt, dass ich Sprudelndes auch nicht so gut trinken kann- Kind war happy! „Oh, da haben wir ja was gemeinsam!!“ =)

      Und das mit dem Zurückziehen klappt leider nicht immer- ich habe ja nicht immer die Möglichkeit, einfach alles stehen und liegen zu lassen. Meistens muss ich durch… weil kein anderer da ist. Aber WENN ich die Gelegenheit habe mich irgendwo herauszuziehen und es grade brauche, dann kann ich das. Kind1 kann es leider auch noch nicht… Ich hoffe wirklich, dass er in der Therapie lernt was zu tun ist. Er hat mir schon oft gesagt dass ich ihm helfen soll Lösungen zu finden, aber wenn er sie nicht annehmen kann und Möbel und Gegenstände schmeißen (ja, hier auch…) das einzige ist was er als Stressabbau zulässt, dann bin ich auch hilflos (und schaukele mich mit hoch. Ich schmeiße aber keine Möbel, ich trete höchstens Sofas 😉 )

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