Grade gelernt:

Das, was ich im letzten Artikel beschrieben habe, also wie ich Aufgaben erledige (oder eben nicht erledige), heißt „Exekutive Dysfunktion“.

Nagut, eigentlich wusste ich schon, dass das so heißt. Aber ich habe auf einem anderen Blog einen wirklich, wirklich guten Artikel mit Video gefunden, der das wirklich exakt beschreibt- und damit auch mich. Ich habe Bauklötze gestaunt und mich in jedem Wort wiedergefunden.

Lest es Euch doch einmal durch oder/und schaut es Euch an! Besser und verständlicher als das kann man es nicht formulieren!

(Manchmal klappt aber auch alles fast wie am Schnürchen, wenn ich einen guten Tag habe. Dann bin ich ganz stolz auf mich und denke, dass ich das doch einfach jetzt immer so machen kann- was dann aber nicht klappt, weil es mir ja schließlich nicht immer blendend geht. Hin und wieder bin ich natürlich auch einfach nur faul. Aber zeigt mir bitte jemanden, der nie auch mal faul wäre! 😉 )

 

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Grade gelernt:

3 Gedanken zu “Grade gelernt:

  1. Ich musste gerade schmunzeln: Genau diesen Artikel habe ich letztens zufällig auf einer Seite bei Facebook entdeckt und mit Begeisterung gelesen. Auch ich habe während des Lesens wahrlich Bauklötze gestaunt und mich in absolut jedem Wort wiedererkannt! Genauso wie du! 😀 🙂

    Ein riesengroßes Lob an die Verfasserin! Besser kann man die Exekutive Dysfunktion wohl nicht beschreiben.

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  2. Toller Artikel!

    Ich bin wohl in einer etwas ähnlichen Situation wie du was den Autismus betrifft, bin Mutter von 2 Kindern und habe schon immer große Probleme vor allem im sozialen Bereich. Wenn ich mal ein paar Tage nur für mich sein kann, fühle mich mich komplett normal und gesund, aber sobald ich mit anderen Menschen zu tun habe, komme ich kaum noch klar… Ich habe jetzt im Juni einen Diagnostik Termin. Hattest du dich für eine Diagnostik entschieden oder nicht (vielleicht hast du ja mal etwas darüber gebloggt und ich habe es nur noch nicht gefunden, dann würde ich mich auch einfach über einen Link freuen)?

    Auf meinem eigenen Blog ist das Thema bisher noch nicht wirklich vorgekommen, weil ich noch unsicher bin wie offen ich damit (vor allem aus beruflichen Gründen) umgehen will… Bin aber sonst immer dran interessiert darüber zu lesen wie andere so damit leben, gerne eben auch als Eltern.

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    1. Hallo Doreen,
      ich hadere immer wieder mit einer Diagnose. Wenn ich richtig schlecht dran bin, dann denke ich: DIAGNOSE MUSS HER!!!!
      Aber aber dann ist es wie bei Dir, wenn ich eine Zeit lang ganz entspannt vor mich hinleben kann, dann fühle ich mich nicht irgendwie anders. Das ist dann immer die Zeit in der ich denke, dass ich übertreibe, und ich hadere daran.
      Eigentlich bin ich mir, auch ohne Diagnose, Sicher, denn seitdem ich das für mich akzeptiert habe kann ich viel besser damit umgehen weil ich weiß warum dieses und jenes so ist.
      Diagnose bedeutet ja auch viel Stress, auch noch ein Grund, keine zu machen.
      Aber eigentlich will ich.
      Du siehst, sehr ausgegoren hier bei mir 😉

      Ich verstehe, dass Du das im Blog nicht unbedingt schreiben willst- das ist der Grund, warum ich hiermit einen zweiten Blog angefangen habe, der sich quasi exklusiv mit dem Thema beschäftigt. Wenn man meinen Hauptblog liest, dann könnte man sich das zwar durchaus zusammenreimen, aber ich werde es- vorerst- nicht explizit schreiben. Vielleicht irgendwann mal, wenn ich- hahaha- eine Diagnose habe 😉

      Liebe Grüße
      das Huhn!

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